Dank erheblich besser ausgelasteten Kapazitäten, einem bereinigten Produkteportfolio sowie tieferen Abschreibungen auf Vorräten und Sachanlagen verbesserte sich die Bruttomarge auf hohe 36,9% (Vorjahr 33,1%). Diese Margenverbesserung, der höhere Umsatz sowie eine weiterhin strikte Kostenkontrolle sind die Gründe für den ausgezeichneten Betriebserfolg (EBIT) von CHF 22,7 Mio. (Vorjahr 3,8 Mio.) mit einer EBIT-Marge von 7,7% (Vorjahr 1,4%). Die gesunkenen Zinskosten infolge der reduzierten Finanzverbindlichkeiten ermöglichten ein per saldo leicht positives Finanzergebnis. Einzelne einmalige Sonderfaktoren wie Liegenschaftengewinne und die Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen auf der Ertragsseite sowie eine Zuwendung an die Arbeitgeberbeitragsreserven einer patronalen Wohlfahrtsstiftung auf der Aufwandseite hielten sich im ersten Halbjahr in etwa die Waage. Der erzielte Konzerngewinn von CHF 19,9 Mio. (Vorjahr 1,6 Mio.) mit einer Umsatzgewinnrate von 6,8% (Vorjahr 0,6%) dokumentiert die wiedererlangte Ertragskraft der Firma.
Trotz des markanten Umsatzwachstums und der damit einhergehenden Investitionen ins Nettoumlaufvermögen sowie der Wiederaufnahme der Dividendenzahlung resultierte ein positiver Freier Cash Flow von CHF 17,6 Mio. (Vorjahr 13,6 Mio.). Die gesamten Bankverbindlichkeiten wurden von CHF 48,7 Mio. am 31. Dezember 2003 auf CHF 32,1 Mio. am 30. Juni 2004 abgebaut; die Netto-Liquiditätsposition (Liquidität abzüglich Bankschulden) verbesserte sich in derselben Periode auf CHF 20,3 Mio. (Ende Vorjahr CHF 2,9 Mio.).
Die gesteigerte Profitabilität, die gute Verschuldens- und Liquiditätssituation sowie die hohe Eigenkapitalausstattung in der Bilanz erlauben es HUBER+SUHNER, die Zukunft aus einer Position der finanziellen Stärke anzugehen.